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Zielsetzung des Handy-Kinder-Kodex

Das Anliegen der Unterzeichner ist es, jungen Menschen sowie deren Eltern (bzw. sonstige Erziehungsberechtigte), Schutz vor entwicklungsgefährdenden Inhalten auf Mobiltelefonen zu bieten. In Umsetzung des europäischen Rahmenwerks gehen die unterzeichnenden Unternehmer die vorliegende, weiterführende freiwillige Selbstverpflichtung für verbesserte Schutzmaßnahmen für junge Menschen bei der Nutzung von Mobiltelefonen in Österreich ein: Die vorliegende freiwillige Selbstverpflichtung beschreibt das gemeinsame Verständnis der Branche für einen verantwortungsvollen Umgang mit Informations- und Kommunikations-Technologien.

Diese freiwillige Selbstverpflichtung beinhaltet gemeinsame Standards für den Jugendschutz in Bezug auf, von dieser Selbstverpflichtung erfasste Inhalte auf Mobiltelefonen in Einklang mit den geltenden rechtlichen Bestimmungen.

Anlehnend an die gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz der Jugend in Österreich ist auch auf die besondere Verantwortung der Eltern und der sonstigen Erziehungsberechtigten in Bezug auf die Nutzung von Mobiltelefonen durch junge Menschen explizit hinzuweisen.

In Österreich ist der Jugendschutz in 9 Ländergesetzen verankert. Da die Erstunterzeichner dieser freiwilligen Selbstverpflichtung ihren Firmensitz in Wien haben, wurden die Bestimmungen des Wiener Jugendschutzgesetzes 2002 als Grundlage für diese freiwillige Selbstverpflichtung herangezogen.

Aufgabe des Wiener Jugendschutzgesetzes (LGBl. Nr. 08/2007) ist unter besonderer Beachtung der Verantwortlichkeit der Erziehungsberechtigten sowie von Unternehmern und Veranstaltern und unter Bedachtnahme auf das Übereinkommen über die Rechte des Kindes, BGBl. Nr. 7/1993,

  1. der Schutz junger Menschen vor Gefahren, die geeignet sind, die körperliche, geistige, seelische, sittliche oder soziale Entwicklung zu beeinträchtigen,
  2. die Förderung der Bereitschaft und Fähigkeit junger Menschen, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen.

Junge Menschen im Sinne dieser Selbstverpflichtung sind Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Schutzvorkehrungen der unterzeichnenden Unternehmen, die über den Umfang dieser freiwilligen Selbstverpflichtung hinausgehen und dieser nicht zuwiderlaufen, sind möglich und werden begrüßt.

Die unterzeichnenden Unternehmen hoffen, durch diese Selbstverpflichtung auch Vorbildwirkung für andere Zugangswege, wie zum Beispiel Internet (kommerzielle- und nutzergenerierte Websites und „Peer-to-Peer“ und “File-Sharing-Netze“) oder Spielkonsolen, zu erzielen.

Weitere Informationen über Jugendschutz:

 

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