Schutz vor ungeeigneten Inhalten
Die technische Entwicklung bietet gerade für unsere Kinder immense Möglichkeiten und Potenziale, bei denen wir sie unterstützen wollen. Bei den vielen Services die Handys mittlerweile bieten, gibt es auch solche, die für Kinder ungeeignet sind. Unsere gemeinsame Verantwortung ist es, junge Menschen vor diesen Inhalten zu schützen. Die österreichische Mobilfunkbranche hat sich mit der Schaffung eines Kinderkodex dazu verpflichtet, Eltern und Kindern Hilfestellung und Schutz vor ungeeigneten und unzulässigen Inhalten (wie zum Beispiel Gewaltvideos oder pornografischen Inhalten) zu bieten. Zu diesem Zweck wurden bei den Mobilfunkbetreibern
eigene Ansprechpartner – die Jugendschutzbeauftragten – geschaffen, die Ihnen bei Fragen zu Mobilfunk und Kindern zur Verfügung stehen und folgende Tipps zusammengestellt haben:
Was kann ich als Elternteil tun, um vor ungeeigneten und unzulässigen Inhalten Schutz zu bieten?
• Guten Benutzernamen (Nicknamen) ausdenken, der nur sehr schwer „knackbar“ ist (z.B. Bärchen2; Pipsi1).
• In Chatrooms nie den eigenen Namen verwenden!
• Keine Fotos von sich selbst viaWeb versenden, um Missbrauch vorzubeugen.
• Unangenehme Dialoge sofort beenden.
• Nicht mit unbekannten Chat-Partnern treffen. Die Anonymität der Chats nutzen leider auch Menschen mit schlechten Absichten.
• Die Handynummer nicht an fremde Personen weitergeben.
• Kindern klarmachen, dass sie jederzeit mit Ihnen über die Inhalte sprechen können.
Was soll ich als Elternteil meinem Kind sagen:
Wenn Sie ein Vertrags-Handy an ihr Kind weitergeben, lassen sie es für ungeeignete Inhalte ab 18 Jahren sperren. Dieses Service wird von allen österreichischen Mobilfunkbetreibern angeboten.
• Beachten Sie die Möglichkeit, Premium-SMS und Mehrwert-SMS sperren zu lassen.
• Informieren Sie Ihr Kind, dass es beim Surfen auf irritierende oder verstörende Inhalte stoßen kann.
• Im Falle ungeeigneter oder unzulässiger Inhalte ist es hilfreich, belastende SMS oder Mobilboxnachrichten mit Datum und Uhrzeit abzuspeichern, um diese Beweismittel für die Polizei zu sichern.
• Denken Sie daran: Das Handy ist meist das erste private Medium eines Kindes. Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, heimlich das Handy ihres Kindes zu kontrollieren, sondern sprechen Sie direkt mit ihm.
• Begleiten Sie ihr Kind die ersten Male beim mobilen Surfen am Handy – zeigen Sie Interesse!











